Netzwerk Blühende Landschaft
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Großer Erfolg für den Naturschutz in Bayern

Nicht nur in Bayern drohen etliche Tier- und Pflanzenarten auszusterben. In den letzten 27 Jahren ist die Biomasse an Insekten bundesweit um 75 zurückgegangen, wie die Krefelder Studie 2017 ergab. Auch andere Tier- und Pflanzenarten sind stark bedroht. Der Bestand der Feldvögel ist seit 1965 um 65 zurückgegangen, 10 der 19 heimischen Amphibienarten sind gefährdet, mehr als ein Drittel aller typischen Ackerwildkräuter sind vom Aussterben bedroht. Die Ursachen sind vielfältig, neben der Intensivierung in der Landwirtschaft raubt z.B. auch der Flächenfraß wertvollen Nahrungs- und Lebensraum. Deshalb hat die ödp gemeinsam vielen weiteren Unterstützern das Volksbegehren auf den Weg gebracht und sich u.a. für geschützte Randstreifen an Gewässern, mehr blühende Wiesen, weniger Pestizide und einen verbesserten Biotopverbund ausgesprochen.
Selbst wenn die geforderten Maßnahmen im Volksbegehren auf die Landwirtschaft abzielen, ist klar, dass diese Änderungen nicht auf dem Rücken der Bauern ausgetragen werden dürfen. Landwirte müssen für ihre Leistungen zum Gemeinwohl honoriert werden, der Flächenfraß muss eingedämmt werden und jeder ist aufgerufen, nicht nur seine Stimme abzugeben, sondern konkret blühende Landschaft vor seiner Haustüre zu gestalten.

Quelle:
https://www.bund-naturschutz.de/pressemitteilungen/volksbegehren-rettet-die-bienen-und-die-artenvielfalt-gewonnen.html

14.02.2019

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