Alle Details und FAQ zu unseren Blühpatenschaften.

Häufig gestelle Fragen

Ja. Alle Flächen sind grundsätzlich frei zugänglich und können besucht werden. Wenn möglich, versuchen wir auch zu organisieren, dass Firmen bei der Aussaat oder Umsetzung dabei sein können. Das hängt allerdings von den Kapazitäten unserer Flächenpartner sowie von Wetter und Zeitpunkt ab und erfordert eine individuelle Abstimmung. Wir unterstützen die Koordination, können dies jedoch nicht in jedem Fall garantieren.

Grundsätzlich gibt es keine feste Höchstgrenze. Die umsetzbare Fläche hängt von unseren aktiven Flächenpartnern sowie von der gewünschten Maßnahme ab. Bei größeren Vorhaben kann es sein, dass wir zusätzliche Flächenpartner akquirieren müssen. Das ist möglich, erfordert aber gegebenenfalls etwas Vorlauf.

Der Schwerpunkt unserer Patenschaften liegt auf der Umsetzung von Maßnahmen in der Landschaft. In der Regel erhalten Sie von uns Fotos und Informationen zur Fläche. Videos oder zusätzliche Materialien sind möglich, können aber nicht garantiert werden, da dies von unseren Flächenpartnern und der jeweiligen Situation abhängt. Honig oder andere Produkte sind nicht automatisch Bestandteil der Patenschaft.

Eine feste Standzeit können wir nicht garantieren, da die Entwicklung der Flächen immer auch von Witterung, Standort und Umweltbedingungen abhängt. Wir garantieren jedoch eine mindestens zweijährige Betreuung unserer Flächenpartner im Projekt, um eine fachlich gute Umsetzung und Etablierung der Maßnahmen zu unterstützen.

Viele Unternehmen nutzen eine Patenschaft nicht nur als Naturschutzbeitrag, sondern auch als Teil ihrer Nachhaltigkeitskommunikation. Wir unterstützen Sie dabei mit Informationen, Textbausteinen und Bildmaterial.

Wichtig ist uns dabei Transparenz: Wir kommunizieren ehrlich, was möglich ist und was nicht. Die Wirkung entsteht vor allem durch langfristige Maßnahmen und verlässliche Partnerschaften – nicht durch kurzfristige Marketingaktionen.

Wenn Sie konkrete Ziele verfolgen (z. B. Biodiversität, regionale Sichtbarkeit, Mitarbeiterbindung oder CSR-Kommunikation), entwickeln wir gerne gemeinsam das passende Patenschaftsmodell.

Das Saatgut beziehen wir von renommierten Saatgutherstellern wie Rieger-Hofmann oder Saaten Zeller. Wir achten bei den einzelnen Mischungen darauf, dass sie nicht nur hübsch anzusehen sind, sondern auch einen möglichst hohen Anteil an einheimischen, mehrjährigen Wildpflanzen enthalten, auf die unsere Bestäuber angewiesen sind. Die regionale Passung der Wildpflanzen wird über eine Zertifizierung durch Regiozert oder VVW-Regiosaaten sichergestellt.

In ganz Deutschland!

In unserer Blühflächen-Karte sind alle BienenBlütenReich-Projektflächen zu finden.

Pflanzenkohle (früher: “Biokohle”) wird aus Biomassen wie unbehandeltem Holz, Hecken- oder Grünschnitt sowie anderer Rest-Biomasse hergestellt. Die Biomassen enthalten allesamt Kohlenstoff (durch CO2-Aufnahme bei der Photosynthese). Diese werden bei hohen Temperaturen und ohne Sauerstoffzufuhr verkohlt, jedoch nicht verbrannt (“Pyrolyse”-Verfahren). Dadurch werden die Biomassen in feste, stabile (erst nach Jahrhunderten abbaubare) Verbindungen überführt – Pflanzenkohle. Bei diesem Prozess wird Energie frei, welche als Wärmeenergie weitergenutzt wird. Pflanzenkohle hat eine extrem feine Struktur mit sehr vielen Poren. Dadurch kann sie Wasser und Nährstoffe sehr gut speichern und sogar Schadstoffe binden.  In unserem Projekt “Klimapatenschaften” werden ausschließlich unbehandelte Feinsiebreste aus der Holzhackschnitzelproduktion verwendet. Die Qualität und nachhaltige Produktion dieser Pflanzenkohle wird über den freiwilligen, europäischen Industriestandard “EBC” (European Biochar Certificate) gewährleistet.

Kostenlos abgerufen von: https://bluehende-landschaft.de/faq-bluehpatenschaft