Beschreibung
Klimapatenschaft mit Pflanzenkohle – CO₂ dauerhaft binden und Böden stärken
Ergänzen Sie Ihr Engagement für Biodiversität durch aktiven Klimaschutz.
Mit Ihrer Klimapatenschaft unterstützen Sie die Herstellung und Ausbringung von Pflanzenkohle – einer wissenschaftlich anerkannten Methode zur langfristigen Kohlenstoffbindung.
Aus pflanzlichen Reststoffen wie Heckenschnitt oder Getreidespelzen wird durch Pyrolyse (Verkohlung unter Sauerstoffausschluss) hochwertige Pflanzenkohle hergestellt. Dabei wird rund 50 % des im Pflanzenmaterial enthaltenen Kohlenstoffs stabil gebunden, statt als CO₂ in die Atmosphäre zurückzugelangen.
Die Wirkung ist zweifach:
• Dauerhafte Kohlenstoffspeicherung
Pflanzenkohle bindet Kohlenstoff stabil im Boden – über Zeiträume von mehreren Jahrhunderten bis zu über 1.000 Jahren.
• Verbesserung der Bodenqualität
Im Boden erhöht Pflanzenkohle die Wasserspeicherfähigkeit, fördert das Bodenleben und unterstützt so langfristig die Entwicklung artenreicher Flächen.
Bereits 1 Kilogramm Pflanzenkohle entzieht der Atmosphäre etwa 2 Kilogramm CO₂-Äquivalente dauerhaft. Damit leisten Sie einen konkreten, nachvollziehbaren Beitrag zum Klimaschutz – kombiniert mit ökologischer Aufwertung von Flächen.
Historischer Hintergrund
Pflanzenkohle wird seit über 2.000 Jahren zur Bodenverbesserung eingesetzt. Ein bekanntes Beispiel ist die Terra preta im Amazonasgebiet – ein fruchtbarer, anthropogen entstandener Boden. Heute wird Pflanzenkohle weltweit in Landwirtschaft und Naturschutz verwendet.





