Netzwerk Blühende Landschaft
Netzwerk Blühende Landschaft

Projekte

Gemeinsam mit Partnerorganisationen und regionalen Initiativen initiiert das Netzwerk Blühende Landschaft Modellprojekte und akquiriert dafür Fördergelder.

Projekt: BienenBlütenReich 2015/2016/2017
Inzwischen engagieren sich viele Menschen vielerorts für die Belange von Biene, Hummel & Co. Trotzdem bestehen noch Unsicherheiten bei der Anlage und Pflege von Blühflächen: Wie wird das Ergebnis aussehen? Was muss zur Bodenbearbeitung, Einsaat und Pflege gemacht werden? Welches Saat- oder Pflanzgut soll ich nutzen? Deshalb startete das Netzwerk Blühende Landschaft im Frühjahr 2016 das Projekt BienenBlütenReich, damit bundesweit sowohl auf landwirtschaftlichen Betrieben als auch im öffentlichen Bereich wertvolle blühende Oasen als Kraftorte für Blütenbesucher entstehen können und interessierte Personen sich Inspiration und Know-How für eigene Blütenprojekte abholen können.

Projektbeteiligung: Bienenfreundlichste Kommune Schleswig Holsteins gesucht
Der BUND-Landesverband Schleswig-Holstein hatte 2015 zusammen mit seinen Kooperationspartnern, dem norddeutschen Imkerverein De Immen e. V. und dem bundesweit organisierten Netzwerk Blühende Landschaft (NBL), die schleswig-holsteinischen Kommunen dazu aufgerufen, sich bis zum 31. Oktober 2015 an dem erstmals stattfindenden Wettbewerb „Bienenfreundlichste Kommune Schleswig-Holsteins“ zu beteiligen. 14 Kommunen sind dem Aufruf gefolgt und haben sich mit bereits bestehenden oder zukünftig geplanten Maßnahmen und Aktionen im kommunalen Bienenschutz beworben. Im Mai 2016 wurden die Preisträger gekürt. mehr

Projektbeteiligung am Netzwerk Protein Regional
Das Netzwerk Blühende Landschaft beteiligt sich im neu gegründeten Netzwerk Protein Regional. Dieses Netzwerk hatte im Juli 2014 ein erstes Treffen in der Oberpfalz, um den Gedanken der heimischen Lebens- und Futtermittelerzeugung aufzugreifen. Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden haben sich in diesem Netzwerk zusammengeschlossen, um technische Entwicklungen, Produktentwicklungen und Vermarktungsansätze voranzubringen. Träger des Netzwerkes Protein Regional ist die Regina GmbH. Beim Treffen im Juli wurden erste Projektideen diskutiert und Arbeitskreise zu den unterschiedlichen Forschungs- und Entwicklungsprojekten gegründet. Das Netzwerk Blühende Landschaft wird sich in den Arbeitskreisen "Durchgehende Blütentracht mit Nutzpflanzen in der landwirtschaftlichen Fruchtfolge" und "Artenreiche Grünlandwirtschaft" einbringen. Siehe auch www.protein-regional.de

NBL-Fachtagungen: Neue Wege zum öffentlichen Bunt - Biodiversität und Attraktivität der Stadt
Urbane Biodiversität hat in den letzten Jahren stetig an Bedeutung gewonnen. Siedlungsgebiete bieten vielen Tier- und Pflanzenarten inzwischen bessere Lebensbedingungen als ihre gefährdeten, vielfach längst zerstörten natürlichen Lebensräume. Ökologie, Ökonomie und Ästhetik öffentlicher Flächen scheinen oftmals in einem Spannungsbereich zu stehen.
2013 veranstaltete das Netzwerk Blühende Landschaft in Rosenfeld dazu eine zweitägige bundesweite Tagung mit anschließender Exkursion. Mehr
Am 16.-17. März 2015 fand eine zweite Tagung zu diesem Thema in Berlin zusammen mit der Heinrich Böll Stiftung e.V. Berlin statt. Mehr

Projekt: Kiel blüht auf
“Kiel Blüht auf” war ein umfassendes Projekt, mit dem Ziel den Erhalt und die Genesung der Honigbiene, das Umweltbewusstsein sowie den Erhalt der Stadtnatur zu fördern. Daran waren der umweltpädagogisch orientierte Verein Kollhorst e.V. als Projektträger, der norddeutsche Verein für wesensgemäße Bienenhaltung De Immen e.V., das Netzwerk blühende Landschaft und die Initiative Kieler Honig beteiligt. Das Projekt umfasste Lehrveranstaltungen mit Kinder- und Jugendgruppen, eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit mit Vorträgen, Aktionen und publikumswirksamen Veranstaltungen, die Vermittlung einer wesensgemäßen Bienenhaltung und die Vermarktung und Verbreitung von regionalen Produkten.

Kampagne: Blühender Naturpark Südschwarzwald
Seit dem Winter 2012 / 2013 läuft die Kampagne „Blühender Naturpark Südschwarzwald“, in welchem das Netzwerk Blühende Landschaft den Naturpark Südschwarzwald auf dem Weg zu einer blühenden Großregion unterstützt und begleitet. Die Kampagne umfasst 6 Land- und Stadtkreise mit 115 Gemeinden!
Strategisch werden in den kommenden Jahren Schritt für Schritt die Bereiche Öffentliche Grünflächen, Bürgergärten und die Landwirtschaft in den Fokus der gemeinsamen Aktivitäten genommen. Inzwischen sind mehr als 60 Gemeinden im Naturpark an der Kampagne beteiligt.

Projekt Nektar-Sonnenblume
2011 hat das Netzwerk Blühende Landschaft und Mellifera e. V. gemeinsam mit Bantam eine Feldstudie zum Bienenflug an einer samenfesten Sonnenblumensorte des Bio-Saatgutzüchters Sativa durchgeführt. Dabei sollte herausgefunden werden, ob die Sonnenblume Nektar und Pollen bildet und damit als Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten in Frage kommt. Diese Studie wurde 2012 mit mehr Sonnenblumen-Sorten und mehr Beteiligten auf eine breitere Basis gestellt. Teilnehmen konnten Hausgärtner ebenso wie Züchter, Erwerbsgärtner und Imker.

Blühende Landschaft und ihre Blüten besuchenden Insekten standen 2010 im Blickfeld der Gemeinschaftsaktion der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau Jede Blüte hilft. Dazu entwickelten die Koordinationsstelle der Demonstrationsbetriebe und das Netzwerk Blühende Landschaft Informationsmaterialien für die gemeinsame Öffetnlichkeitsarbeit der Betriebe.

In der Leader-Region Chiemgau-Inn-Salzach startete 2010 das Folgeprojekt Chiemgauer Seenplatte blüht auf. Dr. Inge Graichen und Landschaftsarchitektin Sabine Löw-Wurmannstetter werden das Projekt betreuen.

Pilotprojekt: Buntstreifen-Patenschaften in Haar: In Zusammenarbeit mit dem Umweltreferenten der Gemeinde Haar, Michael von Ferrari, entstand die Idee, Patenschaften für öffentliche Flächen anzubieten. Das kann ein Streifen Brachland sein, eine Bauminsel oder ein Parkplatzrand. Solche Flächen sollen mit Wildstauden und einheimischen Sträuchern bepflanzt werden. Ziel ist es, ökologisch wertvoll und nachhaltig zu pflanzen, damit Insekten und Kleintiere hier Nahrung und Nisthilfen finden. Bürger und Unternehmen können eine Pflege-Patenschaft für diese Flächen übernehmen. Der Pate kann einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt (2010 war übrigens das Jahr der Biodiversität) leisten und trägt so dazu bei, öffentliche Flächen zu verschönern.

Modellprojekt von De Immen in Schleswig-Holstein: BlühLand. An sechs Standorten in Schleswig-Holstein wurden flächig Bienenweide-Saatmischungen ausgebracht (insgesamt knapp 5 Hektar). Imker aus dem Verein haben dort Völker aufgestellt. 2009 und 2010 wurden thematische Führungen für unterschiedlichen Gruppen angeboten.

Förderung Blüten besuchender Insekten durch Agrarumweltmaßnahmen in Rheinland-Pfalz : Das Land Rheinland-Pfalz hat das Netzwerk Blühende Landschaft gemeinsam mit dem Institut für Agrarökologie und Biodiversität (IFAB), Mannheim, und der Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL), Bad Dürkheim, beauftragt, die Agrarumweltmaßnahmen im Hinblick auf die Förderung Blüten besuchender Insekten zu bewerten und zusätzliche Maßnahmen zur Förderung einer bienenfreundlichen Landwirtschaft vorzuschlagen.

Das Projekt EVA steht für „Entwicklung von lebendiger Vielfalt in der Agrarlandschaft“ und hat den Erhaltung und die Erhöhung der biologischen Vielfalt auf Äckern, Wiesen und Weiden und im Obstbau zum Ziel. EVA ist ein Projekt des NABU Landesverbandes Baden-Württemberg, das durch die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg mit Mitteln der Glücksspirale gefördert und in Zusammenarbeit mit den evangelischen Landeskirchen Württemberg und Baden, dem evangelischen Bauernwerk Württemberg und dem Netzwerk Blühende Landschaft durchgeführt wurde. Das Projekt startete im Dezember 2005 und lief bis April 2007.

In der Region Chiemgau-Inn-Salzach wurde 2005 das Modellprojekt Blühender Chiemgau durchgeführt. Das Projekt war auf ein Jahr befristet und wurde über Region aktiv Chiemgau-Inn-Salzach gefördert. Schwerpunkte des Projekts lagen auf der Öffentlichkeitsarbeit, auf Beratung sowie auf der freiwilligen Beteiligung von Landwirten und Kommunen, Blühflächen zu schaffen.

Das Netzwerk Blühende Landschaft veranstaltet einmal jährlich einen Workshop für NBL-Referenten, die, die es noch werden möchten und diejenigen, die sich für Blühende Landschaft interessieren, sich engagieren möchten und Vernetzung und Austausch suchen. Mehr


Mellifera e.V.