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EU LIFE – Insect Responsible Sourcing Regions (IRSR)
www.insektenregionen.org

Koordinator: Bodensee-Stiftung
Partner:
Netzwerk Blühende Landschaft, Global Nature Fund, Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, Nestlé Deutschland

In diesem Projekt versuchten wir den Insektenschutz größer zu denken: Nicht auf Betriebsebene, sondern auf Landschaftsebene. Wir brauchen für unsere Natur nicht nur mehr, sondern vor allem zusammenhängende Habitate. Mit dabei waren die Land- und Forstwirtschaft, die Lebensmittelwirtschaft, Kommunen, Unternehmen und Privatleute. Ziel war es sich zu vernetzen, sich gegenseitig zu motivieren und den Schutz von Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und Co gemeinsam in sieben insektenfördernden Regionen – Allgäu, Bodensee, Bliesgau, Hohenlohe, Nördlicher Oberrhein, Wendland sowie Vinschgau/Südtirol anzugehen.

  • Projektlaufzeit: 2020-2025
  • 5 Projektpartner
  • Anteilige Finanzierung von 55 % durch das EU LIFE-Programm 
  • 7 Modellregionen

Projektziele

Maßnahmen zur Förderung bestäubender Insekten in der Landwirtschaft anwenden und verbreiten:
Praxisnahe, wirksame Schritte sollten direkt auf den Betrieben umgesetzt und in die Fläche getragen werden.

Die Wirkung auf Betriebsebene erfassen und die Biodiversitätsentwicklung langfristig begleiten – auch mithilfe von Citizen Science:
So wurde sichtbar, wie sich Lebensräume verbessern, welche Maßnahmen greifen und wie sich die Artenvielfalt im Laufe der Zeit entwickelt.

Kompetenzen und Bewusstsein stärken – insbesondere in der Landwirtschaft, Lebensmittelsektor, Kommunen und Endverbraucher*innen

Handreichung an die Politik: Wie können Hinderungsgründe zum Schutz der Biodiversität abgebaut werden und welche Wegweiser bräuchte es?

Was ist eine Insektenfördernde Region?


Eine insektenfördernde Region war eine gesamte Landschaftsregion, die bewusst so gestaltet wurde, dass sie Insekten förderte und schützte. Sie entstand durch das Zusammenwirken vieler Akteur*innen, die in der Region aktiv waren und gemeinsam einen Biodiversity Action Plan (BAP) entwickelten – einen Maßnahmenplan, der beschrieb, wie Lebensräume für Insekten verbessert werden konnten. Die landwirtschaftlichen Betriebe setzten diese Maßnahmen auf ihren Flächen um und leisteten damit einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Insektenvielfalt.

Entscheidend war der Landschaftsansatz: Nicht einzelne Flächen wie Felder oder Schutzgebiete standen isoliert im Fokus, sondern die gesamte Landschaft als zusammenhängendes System.

Durch gemeinsames Planen und Handeln können zukunftsfähige, vielfältige und lebenswerte Regionen entstehen, in der gesunde Ökosysteme, eine leistungsfähige Landwirtschaft und die Bedürfnisse der Menschen miteinander in Einklang gebracht werden.

Durch Schulungen, Dialog und Wissenstransfer sollten Menschen befähigt werden, aktiv zum Schutz von Insekten beizutragen.

Pilotregionen

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Unsere Regionen von Nord nach Süd:

  • Wendland
  • Bliesgau
  • Hohenlohe
  • Nördl. Oberrhein
  • Bodensee
  • Allgäu
  • Vinschgau

Weitere Informationen

Mehr Informationen zu den Ergebnissen und Erfolgen des Projektes finden Sie

www.insektenregionen.org

Weitere Informationen?

Bitte kontaktieren Sie uns:

Dr. Philipp Uhl, Projektmanager, Netzwerk Blühende Landschaft
uhl@bluehende-landschaft.de

oder

info@bluehende-landschaft.de

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Kostenlos abgerufen von: https://bluehende-landschaft.de/projekte/eu-life-insektenfoerdernde-erzeugerregionen