Gewöhnliche Schmalbiene

Halictus (Lasioglossum) calceatum

Flugzeit:

März – Oktober

Vorkommen:

häufig

Größe:

8 – 10 mm

8 – 10 mm

Blütenbesuch:

unspezialisiert

Lebensraum:

Gärten, Parks, Waldränder, Auwälder, alpine Gebiete

Lebensweise:

selbstgegrabene primitiv-eusoziale Nester mit zwei Bruten oder auch polygyne Nestbildung/ kleine Völker mit bis zu 50 Brutzellen

Blütenvorliebe:

  • 19 Pflanzenfamilien werden angeflogen
  • keine besondere Vorliebe

Schmalbienen-Weibchen (Foto: Anja Eder)
Schmalbienen-Männchen (Foto: Anja Eder)

Beschreibung

Die Gewöhnliche Schmalbiene gehört mit nur 8-10 mm Körpergröße zu den eher unscheinbaren Wildbienen. Sie ist eine der häufigsten ihrer Gattung und in unseren heimischen Gärten oft zu beobachten. Von ähnlichen Halictus-Arten kann sie nur schwer unterschieden werden.
Nach der Überwinterung gründet das Weibchen in Hohlräumen in der Erde das Nest und zeugt die Nachkommen. Sie bestehen aus Arbeiterinnen und zu einem geringeren Teil aus Männchen. In kooperativer Arbeitsteilung werden die Aufgaben der Brutpflege und die der Nahrungsbeschaffung gemeinsam übernommen. Für die Nestgründung werden trockenwarme als auch feuchtkühle Standorte gleichermaßen angenommen. Vegetationsarme, horizontale Flächen jeglicher Bodenart oder auch Böschungen, sind geeignete Lebensräume für diese Wildbienenart.
Furchenbienen werden in die zwei Gattungen aufgeteilt. In Halictus und in Lasioglossum. Letztere Gattung wird auch „Schmalbiene“ genannt.

Autorin und Fotografin

Wir danken Anja Eder für die wunderschönen Aufnahmen und Portraits. Die Bienenportraits und Tipps sind auch in gedruckter Version als schönes Buch oder Kalender in unserem Shop erhältlich. Weitere Infos auf der Seite der Autorin.

Wildbienen

Baum-Weißling
Frühlings-Pelzbiene
Fuchsrote Lockensandbiene
Garten-Wollbiene

Wildbienen

Blutbienen
Holzbienen
Löcherbienen
Maskenbienen
Mauerbienen
Sandbienen
Seidenbienen
Kostenlos abgerufen von: https://bluehende-landschaft.de/insekt/gewoehnliche-schmalbiene