Glockenblumen-Scherenbiene

Osmia (Chelostoma) rapunculi

Flugzeit:

Juni – September

Vorkommen:

häufig

Grösse:

8 – 10 mm

8 – 10 mm

Blütenbesuch:

streng spezialisiert

Lebensraum:

Gärten, Waldränder, Siedlungsbereich

Lebensweise:

nistet in vorhandenen Hohlräumen, Pflanzenstängel, Käferfraßgänge in Totholz

  • Nisthilfen

Blütenvorliebe:

streng spezialisiert auf Glockenblumen

Weibchen der Glockenblumen-Scherenbiene (Foto: Anja Eder)
Männchen der GLockenblumen-Scherenbiene (Foto: Anja Eder)

Beschreibungen

Osmia rapunculi ist gewissermaßen die große Schwester der Kleinen Glockenblumen-Scherenbiene (Chelostoma campanularum). Sie wird auch als Große Glockenblumen-Scherenbiene bezeichnet. Sie ist streng oligolektisch auf Glockenblumen spezialisiert und fliegt unter anderem zur Nahrungssuche die Sternpolster-Glockenblume Campanula garganica, die Polster-Glockenblume Campanula poscharskyana oder die Fenster-Glockenblume Campanula fenestrellata an. Viele verschiedene Wildbienenarten werden von diesen Bodendecker- oder Hängepolster-Glockenblumen angelockt. Sie blühen so zahlreich und ausdauernd, dass auch Honigbienen die kleinen Blüten abernten.
Ihre Nester legt die Glockenblumen-Scherenbiene linear an. Daher werden auch künstliche Nisthilfen von ihr angenommen.

Wildbienen

Holzbienen
Langhornbienen
Löcherbienen
Maskenbienen
Mauerbienen
Pelzbienen
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Scherenbienen
Schmalbienen
Seidenbienen
Wollbienen
Kostenlos abgerufen von: https://bluehende-landschaft.de/insekt/glockenblumen-scherenbiene