Wildpflanzenmischung GARTEN SUMMERLAND

Regionalisierte Wildpflanzenmischung fĂŒr Insektenvielfalt im heimischen Garten

Wir verwandeln Ihren Garten in ein Summerland. MehrjĂ€hrige und sich versamende einjĂ€hrige heimische Wildpflanzen sorgen fĂŒr eine wilde und bunte BlĂŒtenpracht in Ihrem Garten von FrĂŒhjahr bis Herbst. Die regionalisierte Auswahl heimischer Wildpflanzen lĂ€sst Bienen, Hummeln und Schmetterlinge flattern, summen und brummen.

Das Saatgut aus zertifiziertem deutschem Anbau wird als Mischung in die Bereiche Nord, Ost, West, SĂŒd aufgeteilt. Es ist fĂŒr die Ausbringung im eigenen Garten/ Siedlungsbereich geeignet.

Hier erfahren Sie warum uns die Wildpflanzenmischung Garten Summerland so wichtig ist und was bei der Ansaat und Pflege von Garten Summerland zu beachten ist, damit auch Ihr Garten bald ein Insektenparadies ist.

Hier können Sie unsere Wildpflanzenmischung Garten Summerland auch kaufen.

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Insekten fördern durch regionalisierte Wildpflanzen

Heimische Insekten fliegen auf heimische Pflanzen

Vor allem spezialisierte BlĂŒtenbesucher wie z.B. oligolektische Wildbienenarten können nur dort vorkommen, wo auch die Blumen wachsen, die sie brauchen. Und diese Blumen mĂŒssen zur richtigen Zeit blĂŒhen. Dann, wenn die Wildbiene schlĂŒpft und mit ihrem Nestbau und der Verproviantierung ihrer Brut beginnt, mĂŒssen die passenden Pflanzen Pollen und Nektar liefern. Daher bieten wir unsere Wildpflanzenmischung Garten Summerland in den vier Regionen Nord, Ost, West und SĂŒd an. Denn die BlĂŒhzeitpunkte optisch identischer Pflanzen können je nach regionaler Herkunft voneinander abweichen, weil sie sich genetisch doch unterscheiden.

Wir vom Netzwerk BlĂŒhende Landschaft haben es uns zum Ziel gesetzt, alle Teile unserer Landschaft wieder erblĂŒhen zu lassen. Werden Sie Insektenretter und helfen Sie mit! Pflanzen Sie Garten Summerland! Denn jede BlĂŒte zĂ€hlt.

Insektentankstellen fĂŒr Stadt und Land

Nahrungsangebote fĂŒr Insekten schaffen

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Ein blĂŒtenreicher Garten lockt Schmetterlinge an. Foto: L. Trein

Bunte BlĂŒten erfreuen uns Menschen. Und sie sind ĂŒberlebenswichtig fĂŒr die Vielfalt unserer Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Wildbienen (mit Ausnahme der Hummeln) sind kleiner als Honigbienen und haben einen viel kleineren Aktionsradius. Die meisten Wildbienen fliegen nur wenige hundert Meter weit, um Pollen fĂŒr ihre Larven zu sammeln. Sie brauchen also Nahrung und geeignete NistplĂ€tze in unmittelbarer NĂ€he. Echte Blumenwiesen sind selten geworden. Lassen Sie uns mit unserer Wildpflanzenmischung Garten Summerland gemeinsam in StĂ€dten und Gemeinden Insektentankstellen schaffen, indem wir so viele GĂ€rten wie möglich in einen Garten Summerland verwandeln. Damit schaffen wir Nahrungstankstellen, die Wildbienen, Schmetterlingen und anderen Insekten helfen von einem Ort zum nĂ€chsten zu kommen oder sich an vielen verschiedenen Orten wieder dauerhaft anzusiedeln.

Wildbienen stechen fast nie. Sie können also wunderbar auch aus der NÀhe beobachtet werden.

So wird auch Ihr Garten zum Summerland

  • ein sonniger Platz im Garten
  • Sand oder unbeladene Pflanzenkohle zum Abmagern des Bodens
  • 1 TĂŒte Garten Summerland
  • Gießkanne mit Brause oder eine SprĂŒhflasche
  • Tipp: Das Einarbeiten von 10% unbeladener Pflanzenkohle magert den Boden ab und erhöht die WasserhaltekapazitĂ€t des Bodens, so dass Sie in Trockenzeiten weniger gießen mĂŒssen.
  • Unsere Wildpflanzen mögen magere Böden. Daher empfiehlt sich auf fettem Gartenboden die Einarbeitung von Sand oder besser noch: unbeladener Pflanzenkohle. Bearbeiten Sie den Boden oberflĂ€chlich und schaffen Sie ein feinkrĂŒmeliges Saatbett.
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  • Tipp: Vor der Ansaat darf der Boden schon einmal krĂ€ftig bewĂ€ssert werden. Dabei setzt sich der Boden und kleine LĂŒcken, in die die Samenkörner fallen könnten, werden geschlossen.
  • Wichtig: Viele der Wildpflanzen in Garten Summerland sind Lichtkeimer. Darum dĂŒrfen sie nicht mit Erde bedeckt werden.
  • Bitte mischen Sie die Samen zur leichteren Ausbringung mit Sand. Er sorgt dafĂŒr, dass die Samen sich gut verteilen lassen und sie nicht zu eng nebeneinander liegen. Streuen Sie die mit Sand gestreckten Samen direkt auf die Erde und drĂŒcken sie an. Niemals mit Erde bedecken!
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  • Wichtig: Viele der Samen sind sehr klein. Gießen Sie zu krĂ€ftig, werden die Samen in die Erde verschwemmt und bedeckt. Deswegen sollte das Beet die ersten Wochen mit einer SprĂŒhflasche, oder sehr vorsichtig mit einer Brause, feucht gehalten werden. Wenn möglich, das Beet bitte in dieser Zeit auch vor Starkregen schĂŒtzen.
  • Tipp: Wir empfehlen die Herbstaussaat bis Ende September (in milden Regionen bis Mitte Oktober). Dann ist die Witterung schon feuchter und es muss nicht mehr so oft gegossen werden. Die Wildpflanzen gehen dann im Rosettenstadium in den Winter und beginnen dann im folgenden FrĂŒhjahr mit ihrer BlĂŒte und blĂŒhen dann bei guter Pflege ĂŒber mehrere Jahre.
  • Unsere Wildpflanzen sind sehr robust und wie geschaffen fĂŒr extreme Standorte. Wenn Sie Pflanzenkohle eingearbeitet haben, steigert dies die FĂ€higkeit des Bodens, Wasser zu halten. Sie mĂŒssen Ihr Beet also nicht so hĂ€ufig gießen. Beobachten Sie Ihre Pflanzen: Sieht morgens alles schlapp und trocken aus? Dann ist Wasser nötig. Idealerweise gießen Sie eher selten, dafĂŒr aber jeweils reichlich. Hacken nach dem Gießen zerstört die Bodenkapillaren und verringert die Verdunstung.
  • Wildpflanzen mögen es mager und brauchen daher keine DĂŒngung.
  • Ein behutsamer Schnitt nach der BlĂŒte regt zum erneuten BlĂŒhen an. So gibt es auch spĂ€ter im Jahr noch Nahrung fĂŒr Bienen, Hummeln & Co.
  • Garten Summerland ist pflegeleicht. Am besten bleiben die welken StĂ€ngel und SamenstĂ€nde ĂŒber den Winter stehen. Das freut die Vögel, die gerne die Samen fressen. In den StĂ€ngeln ĂŒberwintern Insekten, manche nutzen sie auch zum Nisten.
  • Wem das zu wild ist, der kann die trockenen Pflanzenteile im spĂ€ten FrĂŒhjahr zurĂŒckschneiden.

Was keimt denn da?

Und langsam wird der Garten zum Summerland!

Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis)

Das Wiesen-Schaumkraut bietet Pollen und Nektar fĂŒr zahlreiche Insekten, unter anderem Wildbienenarten und Schmetterlinge.

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Schmetterlinge kommen mit ihrem langen RĂŒssel an den tief in den Kronröhren verborgenen Nektar. Foto: P. Triesch

Nickende Distel (Carduus nutans)

Die nickene Distel ist zweijĂ€hrig, d.h. im ersten Jahr entwickelt sich die Rosette. Im Folgejahr blĂŒht sie dann. Sie ist eine wichtige Nahrungspflanze fĂŒr zahlreiche Wildbienen und einige Schmetterlinge.

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Nicht bloß Honigbienen (wie hier auf dem Bild) lieben die Nickende Distel. Auch zahlreiche Wildbienenarten nutzen den Pollen fĂŒr die Versorgung ihrer Brut. Foto: J. D’Alvise

Echte Kamille (Matricaria recutita)

Die echte Kamille ist einjĂ€hrig und blĂŒht im ersten Jahr nach der Ansaat. Sie bietet Nahrung fĂŒr Schwebfliegen und einige Wildbienenarten.

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Die Echte Kamille unterscheidet man von den anderen Kamille-Arten durch die aufgewölbten, innen hohlen BlĂŒtenkörbchen. Foto: L. Trein

Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis)

Der Wiesen-Bocksbart ist zweijĂ€hrig, bildet im ersten Jahr also nur eine Blattrosette und blĂŒht dann im Folgejahr. Er dient als Pollen- und Nektarquelle fĂŒr verschiedene Wildbienenarten und wird u.a. vom Wollschweber bestĂ€ubt.

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Wenn man zwischendurch offene Bodenstellen schafft, samt der Wiesen-Bocksbart sich selbst immer wieder aus. Foto: H. Konrad

Rote Lichtnelke (Silene dioica)

Die BlĂŒten der Roten Lichtnelke werden tagsĂŒber von Schmetterlingen, Schwebfliegen, Hummeln und Honigbienen angeflogen. Nachts lockt die Rote Lichtnelke Nachtfalter und damit auch FledermĂ€use an.

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Die Samen der Roten Lichtnelke kann man gut aus den Kapseln schĂŒtteln und an offenen Bodenstellen aussĂ€en. Foto: L. Trein

Klatschmohn (Papaver rhoeas)

Klatschmohn ist einjĂ€hrig und produziert sehr viel Pollen. Damit bietet er im ersten Jahr reichlich Nahrung fĂŒr Bienen und Hummeln.

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Klatschmohn war frĂŒher ein Ackerunkraut und deutschlandweit verbreitet, ist aber infolge von Saatgutreinigung und Herbizideinsatz stark zurĂŒckgegangen. Foto: L. Trein

Moschus-Malve (Malva moschata)

Die Moschus-Malve ist eine mehrjĂ€hrige Art und bietet Pollen und Nektar fĂŒr Wildbienen.

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Glockenblumen-Scherenbienen-MĂ€nnchen können hĂ€ufiger schlafend in den BlĂŒten der Moschus-Malve angetroffen werden. Foto: L. Trein

Wegwarte (Cichorium intybus)

Die Wegwarte ist eine zweijĂ€hrige Art und liefert viel Pollen und Nektar. Das macht sie zu einer wertvollen Nahrungspflanze fĂŒr Wildbienen und andere Insekten.

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Ihren Namen hat die Wegwarte von ihrer hÀufigen Verbreitung an WegrÀndern. Foto: L. Trein

Kornblume (Centaurea cyanus)

EinjĂ€hrige Art, die im ersten Jahr Nahrung fĂŒr Bienen, Hummeln und andere Insekten bietet.

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Die Kornblume war ebenso wie Klatschmohn und Echte Kamille vor Saatgutreinigung und Herbizideinsatz ein hÀufiges Ackerunkraut. Foto: L. Trein

Wiesen-Witwenblume (Knautia arvensis)

Diese mehrjÀhrige Art ist sehr beliebt bei Schmetterlingen und Wildbienen.

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Über 30 verschiedene Schmetterlingsarten (auch dieses Blutströpfchen gehört zu den Schmetterlingen) ernĂ€hren sich von der Wiesen-Witwenblume. Foto: L. Trein

Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare)

Diese mehrjĂ€hrige Pflanze ist eine wichtige Nahrungsquelle fĂŒr verschiedene Insekten. Schmetterlinge und Wildbienen sammeln an ihr.

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Mehr als 70 Wildbienenarten nutzen den Pollen der Wiesen-Margerite zur Versorgung ihrer Brut. Foto: L. Trein

Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosae)

An der mehrjÀhrigen Skabiosen-Flockenblume sammeln viele Wildbienen Pollen. Sie dient vielen Schmetterlingen als Nektarquelle und einigen Raupen als Futterpflanze. s

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Die Gelbbindige Furchenbiene (Halictus scabiosae) ist eine der auf KorbblĂŒtler spezialisierten Wildbienenarten, die gerne an Skabiosen-Flockenblume sammelt. Foto: L. Trein

Rainfarn (Tanacetum vulgare)

Der Rainfarn ist eine mehrjĂ€hrige Art und bietet durch seine BlĂŒte im SpĂ€tsommer wichtige Nahrung fĂŒr Goldwespen, Wildbienen und andere BlĂŒtenbesucher.

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Die Rainfarn-Seidenbiene ist auf KorbblĂŒtler spezialisiert und sammelt bevorzugt an Rainfarn. Foto: L. Trein

Acker-Rittersporn (Consolida regalis)

Diese einjĂ€hrige Art bietet im ersten Jahr Nahrung fĂŒr Wildbienen und und Raupen.

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Im Namen wird schon deutlich, dass diese Pflanze eigentlich ein Acker-Unkraut ist. FrĂŒher hĂ€ufig in Äckern anzutreffen, ist Acker-Rittersporn inzwischen selten geworden. Foto: L. Trein

Kleinköpfiger Pippau (Crepis capillaris)

Diese einjÀhrige Pflanze wird gerne von Wildbienen und Fliegen besucht.

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Die Gemeine Sandbiene ist unspezialisiert und sammelt an vielen verschiedenen Pflanzen. Foto: L. Trein

Gelbe Resede (Reseda lutea)

Die Gelbe Resede ist meist zweijÀhrig mit einer Rosette im ersten Jahr. Sie ist eine wichtige Wildbienenpflanze. Es gibt auf Resede spezialisierte Maskenbienen.

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Auch Hummeln, hier die Steinhummel, sammeln gerne an Resede. Foto: L. Trein

Wilde Möhre (Daucus carota)

Dieser zweijĂ€hrige DoldenblĂŒtler ist ein Insektenmagnet. Die Wilde Möhre zieht Bienen, Schwebfliegen, KĂ€fer und viele weitere BlĂŒtenbesucher an.

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Das Wiesenvögelein trinkt Nektar an der Wilden Möhre. Foto: H. Konrad

GroßblĂŒtige Königskerze (Verbascum densiflorum)

Die GroßblĂŒte Königskerze ist zweijĂ€hrig und wird von vielen Insekten besucht. Ihre abgestorbenen StĂ€ngel bieten Nistmöglichkeiten fĂŒr einige Wildbienenarten.

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Wildbienen, wie diese Furchenbiene, sammeln gerne an Königskerze. Foto: L. Trein

Vogelwicke (Vicia cracca)

Die ausdauernde Vogelwicke bietet Nahrung fĂŒr viele Wildbienenarten und ist auch Raupenfutterpflanze fĂŒr vier spezialisierte Schmetterlingsarten.

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Der Nektar liegt tief in der Kronröhre verborgen, daher können nur langrĂŒsselige Insekten an ihn gelangen. Foto: H. Konrad

Wilde Karde (Dipsacus fullonum)

Die Wilde Karde ist zweijĂ€hrig und samt sich selber wieder aus. Im Sommer lieben Hummeln die Karde, im Winter freuen sich die Distelfinken ĂŒber ihre Samen.

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Die RöhrenblĂŒten der Wilden Karde gehen ringförmig wandernd auf und bieten ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum Pollen und Nektar. Foto: H. Konrad

Gemeiner Natternkopf (Echium vulgare)

Der Natternkopf ist zweijĂ€hrig und bildet im ersten Jahr eine Rosette. Im zweiten Jahr ist er dann eine attraktive Bienenweide. FĂŒr die Natternkopf-Mauerbiene ist es die einzige Pollenquelle zur Verproviantierung ihrer Brut.

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Viele Hummelarten (hier eine Ackerhummel) sammeln an Natternkopf. Foto: J. SchÀfer

Schwarze Königskerze (Verbascum nigrum)

Die Schwarze Königskerze bildet im ersten Jahr nur eine Blattrosette. Ihr auffĂ€lliger BlĂŒtenstand sorgt dann im zweiten Jahr fĂŒr Nahrung fĂŒr verschiedene Insekten.

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Die Schwarze Königskerze lockt Nachtfalter an und damit auch FledermÀuse. Foto: L. Trein

Acker-Glockenblume (Campanula rapunculoides)

Die Acker-Glockenblume ist – wie auch die anderen Glockenblumen-Arten – besonders wichtig fĂŒr Wildbienen. Es gibt einige spezialisierte Wildbienen, die fĂŒr ihre Brut nur an Glockenblumen sammeln.

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Die Acker-Glockenblume zieht Wildbienen an und ist eine wichtige Raupenfutterpflanze. Foto: J. D’Alvise

KarthÀuser-Nelke (Dianthus carthusianorum)

Die KarthĂ€user-Nelke ist ausdauernd und anspruchslos. Sie vertrĂ€gt auch lĂ€ngere Trockenheit. Ihre BlĂŒten locken Wildbienen und Schmetterlinge an.

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In der Natur kommt die KarthÀuser-Nelke vor allem auf mageren und trockenen Standorten wie Kalkmagerrasen vor. Foto: L. Trein

Wiesen-SchlĂŒsselblume (Primula veris)

Die SchlĂŒsselblume bringt im FrĂŒhjahr die ersten BlĂŒten in den Garten. Sie ist eine beliebte Raupenfutterpflanze.

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Die Wiesen-SchlĂŒsselblume lĂ€sst sich ĂŒber ihre Samen weitervermehren. Dazu einfach offene Bodenstellen schaffen und die Samen dort hinlegen und andrĂŒcken. Foto: L. Trein

FĂ€rber-Resede (Reseda luteola)

Die FĂ€rber-Resede bietet Pollen und Nektar gut erreichbar in ihren kleinen BlĂŒten an, die nacheinander abblĂŒhen. Kleinere Wildbienenarten freuen sich darĂŒber ebenso wie Schwebfliegen und KĂ€fer.

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Ihren Namen hat die FĂ€rber-Resede von ihrem historischen Nutzen als FĂ€rbepflanze. Foto: L. Trein

Schwarznessel (Ballota nigra)

Die Schwarznessel ist ausdauernd und vermehrt sich ĂŒber ihr Rhizom. Sie ist ein Insektenmagnet und besonders fĂŒr Wildbienen eine extrem wichtige Pflanze.

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Mehr als 40 verschiedene Wildbienenarten nutzen die Schwarznessel zur Versorgung mit Pollen und Nektar.

NesselblÀttrige Glockenblume (Campanula trachelium)

Die NesselblĂ€ttrige Glockenblume ist Futterpflanze fĂŒr viele verschiedene Raupen. Außerdem sammeln spezialisierte Wildbienenarten an ihr Pollen zur Verproviantierung ihrer Brut.

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Auch als Schlafplatz sind Glockenblumen begehrt. Hier schlafen zwei SĂ€gehornbienen. Foto: W. van den Sand

FĂ€rber-Waid (Isatis tinctoria)

Der zweijĂ€hrige FĂ€rber-Waid ist ein KreuzblĂŒtler und diese Pflanzenfamilie ist fĂŒr viele spezialisierte Wildbienenarten wichtig. Seine gelben BlĂŒten locken mehr als 40 verschiedene Wildbienenarten an.

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Seinen Namen hat der FĂ€rberwaid von seiner historischen Nutzung als FĂ€rbepflanze. Foto: K. Nickl

Teufels-Abbiss (Succisa pratensis)

Der Teufels-Abbiss lockt zahlreiche verschiedene Insekten in den Garten. Schwebfliegen, Wildbienen, Schmetterlinge und ihre Raupen nutzen ihn als Nahrungsquelle.

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In der freien Landschaft kommt der Teufelsabbiss auf nÀhrstoffarmen Feuchwiesen vor. Foto: H. Konrad

Artenzusammensetzung in den vier Bereichen Nord, Ost, SĂŒd, West

Artenzusammensetzung fĂŒr den Bereich NORD

Pflanzenname wissenschaftlichPflanzenname deutsch%
Ballota nigra s.l.Schwarznessel1,0
Campanula tracheliumNesselblÀttrige Glockenblume0,4
Cardamine pratensis s.l.Wiesen-Schaumkraut1,0
Carduus nutans agg.Nickende Distel1,0
Centaurea cyanusKornblume20,00
Centaurea scabiosa s.str.Skabiosen-Flockenblume6,0
Cichorium intybusWegwarte3,0
Crepis capillarisKleinköpfiger Pippau2,0
Daucus carotaWilde Möhre6,0
Dipsacus fullonumWilde Karde0,5
Echium vulgareGemeiner Natternkopf5,0
Isatis tinctoriaFĂ€rber-Waid1,0
Knautia arvensisAcker-Witwenblume5,5
Leucanthemum vulgare agg.Wiesen-Margerite7,0
Malva moschataMoschus-Malve8,0
Matricaria recutitaEchte Kamille1,5
Papaver rhoeasKlatschmohn5,0
Primula verisWiesen-SchlĂŒsselblume1,5
Reseda luteolaFĂ€rber-Resede1,5
Silene dioicaRote Lichtnelke8,0
Succisa pratensisTeufels-Abbiss2,5
Tanacetum vulgareRainfarn0,1
Tragopogon pratensis s. str.Wiesen-Bocksbart4,0
Verbascum densiflorumGroßblĂŒtige Königskerze1,0
Verbascum nigrumSchwarze Königskerze2,5
Vicia cracca agg.Vogelwicke5,0

Artenzusammensetzung fĂŒr den Bereich OST

Pflanzenname wissenschaftlichPflanzenname deutsch%
Campanula rapunculoidesAcker-Glockenblume0,2
Campanula tracheliumNesselblÀttrige Glockenblume0,3
Cardamine pratensis s.l.Wiesen-Schaumkraut1,0
Carduus nutans agg.Nickende Distel1,0
Centaurea cyanusKornblume20,00
Centaurea scabiosa s.str.Skabiosen-Flockenblume5,0
Cichorium intybusWegwarte2,4
Daucus carotaWilde Möhre5,0
Dipsacus fullonumWilde Karde0,5
Echium vulgareGemeiner Natternkopf7,0
Knautia arvensisAcker-Witwenblume8,0
Leucanthemum ircutianumFettwiesen-Margerite9,0
Malva moschataMoschus-Malve9,0
Matricaria recutitaEchte Kamille1,1
Papaver rhoeasKlatschmohn5,0
Reseda luteaGelbe Resede1,5
Reseda luteolaFĂ€rber-Resede1,5
Silene dioicaRote Lichtnelke8,0
Succisa pratensisTeufels-Abbiss3,0
Tanacetum vulgareRainfarn0,1
Tragopogon pratensis s. str.Wiesen-Bocksbart4,0
Verbascum densiflorumGroßblĂŒtige Königskerze1,0
Verbascum nigrumSchwarze Königskerze2,5

Artenzusammensetzung fĂŒr den Bereich SÜD

Pflanzenname wissenschaftlichPflanzenname deutsch%
Ballota nigra s.l.Schwarznessel1,0
Campanula rapuculoidesAcker-Glockenblume0,2
Campanula tracheliumNesselblÀttrige Glockenblume0,2
Cardamine pratensis s.l.Wiesen-Schaumkraut1,0
Carduus nutans agg.Nickende Distel1,0
Centaurea cyanusKornblume21,0
Centaurea scabiosa s.str.Skabiosen-Flockenblume3,0
Cichorium intybusWegwarte3,0
Consolida regalisAcker-Rittersporn4,0
Crepis capillarisKleinköpfiger Pippau2,0
Daucus carotaWilde Möhre5,0
Dianthus carthusianorumKarthÀusernelke2,9
Dipsacus fullonumWilde Karde0,5
Echium vulgareGemeiner Natternkopf5,0
Isatis tinctoriaFĂ€rber-Waid2,6
Knautia arvensisAcker-Witwenblume4,0
Leucanthemum ircutianumFettwiesen-Margerite7,0
Malva moschataMoschus-Malve6,0
Papaver rhoeasKlatschmohn5,0
Primula verisWiesen-SchlĂŒsselblume1,5
Reseda luteaGelbe Resede1,5
Reseda luteolaFĂ€rber-Resede1,5
Silene dioicaRote Lichtnelke6,0
Succisa pratensisTeufels-Abbiss1,5
Tanacetum vulgareRainfarn0,1
Tragopogon pratensis s. str.Wiesen-Bocksbart5,0
Verbascum densiflorumGroßblĂŒtige Königskerze1,0
Verbascum nigrumSchwarze Königskerze2,5
Vicia cracca agg.Vogelwicke5,0

Artenzusammensetzung fĂŒr den Bereich WEST

Pflanzenname wissenschaftlichPflanzenname deutsch%
Campanula tracheliumNesselblÀttrige Glockenblume0,4
Carduus nutans agg.Nickende Distel1,0
Centaurea cyanusKornblume20,00
Centaurea scabiosa s.str.Skabiosen-Flockenblume4,6
Cichorium intybusWegwarte4,0
Crepis capillarisKleinköpfiger Pippau2,0
Daucus carotaWilde Möhre6,0
Dianthus carthusianorumKarthÀusernelke4,4
Dipsacus fullonumWilde Karde0,5
Isatis tinctoriaFĂ€rber-Waid2,5
Knautia arvensisAcker-Witwenblume7,0
Leucanthemum ircutianumFettwiesen-Margerite9,0
Malva moschataMoschus-Malve7,0
Matricaria recutitaEchte Kamille1,5
Papaver rhoeasKlatschmohn5,0
Primula verisWiesen-SchlĂŒsselblume1,5
Silene dioicaRote Lichtnelke8,5
Succisa pratensisTeufels-Abbiss2,5
Tanacetum vulgareRainfarn0,1
Tragopogon pratensis s. str.Wiesen-Bocksbart4,0
Verbascum densiflorumGroßblĂŒtige Königskerze1,0
Verbascum nigrumSchwarze Königskerze2,5
Vicia cracca agg.Vogelwicke5,0

Handlungsempfehlung

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Kostenlos abgerufen von: https://bluehende-landschaft.de/summerland