Netzwerk Blühende Landschaft
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Wildpflanzenstreifen am Ackerrand erhöhen Ernteerträge

Die Experimente mit denen erhöhte Ernteerträge durch Wildpflanzenstreifen nachgewiesen werden konnten, wurden über einen Zeitraum von 6 Jahren hinweg durchgeführt auf konventionellen Betrieben mit Weizen, Raps und Ackerbohne in der Fruchtfolge.

Drei Stichproben wurden verglichen:
Nr. 1: keine Maßnahmen
Nr. 2: Anlage von feldbegleitenden Stilllegungsstreifen auf 3% der Betriebsfläche mit Einsaat vier hoher Wiesengräser und einjähriger Blühmischung
Nr. 3: Anlage von feldbegleitenden Stilllegungsstreifen auf 8% der Betriebsfläche bestehend aus einer Mischung mehrjähriger Wildstauden und-gräser, Leguminosenmischungen, einjährigen Blüten- und Vogelfutterpflanzen sowie besonders nektarreichen Stauden

Die Behandlung der Felder mit Dünger und Pestiziden wurde wie gewohnt fortgesetzt.
Nach vier Jahren waren signifikante Unterschiede in den Ernteerträgen feststellbar: Flächen mit 8% und mit 3% Stilllegung hatten mehr Ertrag pro Flächeneinheit als die Kontrollflächen ohne derartige Maßnahmen. Berücksichtigte man die durch Stilllegung verloren gegangene Fläche, so waren die Ernteerträge im Schnitt identisch. Die höheren Erträge pro Flächeneinheit in den Stichproben mit Stilllegung hatten also das Weniger an Bewirtschaftungsfläche ausgeglichen. Diese Unterschiede wurden in den letzten beiden Jahren der Versuchslaufzeit (insg. 6 Jahre) noch offensichtlicher.

Zum vollständigen Artikel geht es hier
http://www.researchgate.net/publication/282357805_Wildlife-friendly_farming_increases_crop_yield_evidence_for_ecological_intensification

Quelle:
http://rspb.royalsocietypublishing.org/

06.11.2015

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